Und mal wieder hatte ich eine wundervolle Woche, oder zumindest ein wundervolles Wochenende. Denn ich habe zu Beginn der Woche ein kleine Erkältung gehabt und habe überwiegend im Bett geliegen. Daher habe ich auch nicht viel interessantes zu erzählen, abgesehen davon, dass ich fast jeden Tag über eine halbe Stunde Klavier gespielt habe und ich es absolut genieße.
Im Frühlingsquartal wird jedes Jahr hier am College der sogannte “day of gracious living” (Dogl) gefeiert. An diesem Tag finden keine Klassen statt und es ist eine Tradition, dass die meisten an den Strand nach South Haven fahren um das Leben zu genießen, was natürlich Alkohol trinken mit einschließt. Das Besondere an diesem Tag ist, dass er erst ein Tag zuvor angekündigt wird und somit niemand wirklich weiß, wann er sein wird. Und wenn die Ankündigung dann gemacht ist, flippen alle Studenten völlig aus. So habe ich es am Donnerstag beim Training erfahren und anschließend stand fest, dass wir die Party bereits am Donnerstag starten. Es war eine wirklich schöne Party, bei der ich dann im Suff angekündigt habe, dass ich am nächsten Tag am Strand den Mankini tragen werde. Da mir das keiner glauben wollte, musste ich mein Wort einhalten, aber dazu gleich mehr. Kracher: Bei einer anderen K-Party ist der Boden einer Wohnung fast eingebrochen, weil die Wohnung überfüllt war. Jaja, College ist schon geil^^.
Freitag war dann also Dogl und es war schönes sommerliches Wetter. Es war echt schön mal viele Studenten auf einem Haufen zu sehen, die sich nicht den Kopf zerbrechen über die ganzen Hausaufgaben, sondern einfach das Leben genießen. Es war wirklich ein wundervoller Tag und als ich dann den Mankini ausgepackt habe, war die Stimmung nicht mehr zu halten. Einer meiner Kumpels hat mich dann auf den Schultern durch die Menge getragen und ich bin auf allerhand Fotos mit Leuten zu sehen. Ich glaube, ich muss mein Facebook Account löschen^^. Als wir abends gegen 19:30 Uhr zurück waren, wollten Majo und ich nur kurz ein Nickerchen machen und sind dann völlig erschrocken früh um eins aufgewacht^^.
Der Samstag war dann regnerisch und hat sich wie ein Sonntag angefühlt, da Majo und ich auch den ganzen Tag Hausaufgaben gemacht haben. Denn wir hatten für Sonntag einen großen Plan…
… und zwar sind wir beide zu den Sleeping Bear Sand Dunes in den Norden gefahren. Dieser Ort wird als einer der schönsten Amerikas betitelt und ist ganze 4 Stunden von Kalamazoo entfernt, also waren wir ziemlich lange mit Auto unterwegs. Was wirklich klasse ist, ist dass einer meiner Freunde mir sein Auto geliehen hat. Obwohl das schon ein bisschen leichtsinnig erscheint, bin ich ihm unendlich dankbar, dass er mir das anvertraut hat. Ich hätte das nicht gemacht. Nun zu den Sanddünen… kurz gefasst: Es war einer der schönsten Tage, die ich hier in Amerika hatte. Die Landschaft mit dem herrlichen sonnigem Wetter und meiner bezaubernden Freundin haben den Tag zu einem unvergesslichem Erlebnis gemacht. Ich glaube, die Bilder sprechen für sich…
Noch 2 kleine Stories: Ich weiß nicht, ob dieses Lied in Deutschland läuft, aber ich fahre momentan völlig auf diesem Lied ab: http://www.youtube.com/watch?v=fWNaR-rxAic&ob=av2n Was für ein Gute-Laune-Song^^. Und dann noch was: Auf der Fahrt zu den Sanddünen ist uns ein Bär (!!!) über die Straße gerannt. Ungefähr 30 Meter vor mir kommt er auf einmal aus dem Wald, streift leicht ein Auto, schüttelt sich kurz; und als er die Straße zur anderen Seite verlässt, war er ungefähr 15 Meter von unserem Auto entfernt. Ich kann das bis heute noch nicht glauben^^.










































































